Ägäische Inseln

Die gesamte griechische Inselwelt umfasst über 6.000 Inseln im Ionischen und Ägäischen Meer; mehr als 100 Bewohner haben allerdings nur 78 Inseln, die Mehrzahl davon liegen in der Ägäis zwischen dem Peloponnes und der türkischen Westküste. Während Euböa und Rhodos als eigenständige Regionen gelten, werden die kleineren Inseln zu Gruppen zusammengefasst; sie bilden die Nördlichen und Südlichen Sporaden (Dodekanes), die Kykladen und die Saronischen Inseln.

Ganz im Norden der Ägäis liegt die grüne Insel Thassos, neben ihrer reichhaltigen Vegetation ist sie auch bekannt für den sehr reinen, weißen Marmor. Die Meerenge zwischen Euböa und der Halbinsel Attika verstärkt die Nordwestwinde, so dass sich das Südende von Euböa zu einem bekannten Starkwindrevier für Surfer entwickelt hat. Viel Ruhe finden Urlauber auf der kleinen Insel Patmos (Südliche Sporaden) mit dem bedeutenden Johanneskloster; das wenig besuchte Patmos ist ein Nationalheiligtum und zählt außerdem zum UNESCO-Weltkulturerbe. Rhodos bildet den südöstlichen Abschluss der ägäischen Inselwelt und gilt mit über 3.000 Sonnenstunden pro Jahr als Sonneninsel der Dodekanes. Sehenswert sind die historische Altstadt von Rhodos und die „Anthony-Quinn-Bucht“. Ein europaweit bekanntes Zentrum für Kite- und Windsurfer ist die Halbinsel Prassonissi im Süden.

Die Kykladen – ein klassisches Urlaubsziel

Die Kykladeninseln gehören zu den beliebtesten Reisezielen in der Ägäis, denn hier finden die Urlauber feine, weite Sandstrände, alte Kulturschätze und gemütliche Tavernen in den kleinen Fischerdörfern mit typisch griechischer Küche und fangfrischem Fisch. Das nahezu baumlose Mykonos wird als Insel der Winde bezeichnet, das Wahrzeichen sind die fünf historischen Windmühlen. Typisch für Mykonos sind außerdem die weißen Häuser und die blauen Fenster oder Türen. In der Meerenge zwischen Naxos und Paros weht ebenfalls ein günstiger Wind für Surfer, zusätzlich bietet besonders Paros zahlreiche kulturelle und archäologische Sehenswürdigkeiten (u.a. Festung Castro, Antiker Friedhof, Parische Chronik).

Die südlichste Kykladeninsel Santorin ist durch einen Vulkanausbruch entstanden, weshalb die Strände meist aus schwarzem Lavasand bestehen; die Bodenbedingungen, das Klima und die Topografie begünstigen den Anbau einer sehr speziellen Weinsorte, dem Malvasier.

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