Ausflugsziele

Um einen schönen und gleichzeitig erholsamen Tag zu verbringen, bietet sich ein Besuch am Kournas-See an. Hierbei handelt es sich um einen Süßwassersee nahe der Nordküste. Wenn man mit einem Tretboot, welches man am See ausleihen kann, über den See fährt, kann man nicht nur die wunderschöne Landschaft rings um den See betrachten, sondern kann mit ein wenig Glück auch die hier lebenden Wasserschildkröten und Schlangen sehen. Da das Wasser recht kalkhaltig ist, bietet es sich nicht unbedingt zum Trinken an.
Neben den Hochebenen Anopolis, Nida und Omalos, um nur einige zu erwähnen, sollten man es nicht versäumen, die Lasithi-Hochebene zu besuchen. Seit mehr als 5000 Jahre wird der fruchtbare Boden genutzt, um landwirtschaftliche Produkte anzubauen. Schaut man von einem der umliegenden Höhen über das gesamte Gebiet herab, so kann man erst dann die wirkliche Vielfalt der Hochebene erblicken. Rund um die Lasithi-Hochebene liegen über 20 kleine Dörfer, von denen jedes durch seine Besonderheit glänzt.
Wer gerne zu Fuß unterwegs ist, wird sich ganz besonders in der Samaria-Schlucht wohlfühlen. Allerdings kann die Schlucht nicht in den Wintermonaten besucht werden, da es hier dann alles verschneit ist. Mit dem Einsetzen der Schneeschmelze wird der sonst so friedlich dahin plätschernde Bach zu einem imposanten aber gefährlichen Gebirgsfluss. Eine Wanderung ist also eher in den Sommer- und Herbstmonaten empfehlenswert. Beeindruckend sich die senkrecht in den Himmel ragenden Felswände, die teilweise eine stattliche Höhe von bis zu 400m erreichen. Passionierte Wanderer mögen sicherlich in der Lage, die Schucht auf eigene Faust zu ergründen, doch ist es immer wieder ratsam, eine organisierte Tour zu buchen, da sich die Bergführer hier natürlich hervorragend auskennen, und vielleicht auch noch die eine oder andere Geschichte über das Tal erzählen können.